Fenster streichen

Tipps und Anleitungen rund um die Fensterrenovierung

Insektenschutzgitter und Fliegengitter

Summ, summ, summ – Bienchen summ herum …
… aber tu mir bitte nichts zuleide!
Frühling und Sommer locken nicht nur uns Menschen aus den Häusern und in die wohltuende Wärme der Sonne, sondern auch die Insektenwelt erwacht wieder zum Leben. Stuben- und Essigfliegen, Stechmücken und Wespen scheinen überdies gerade darauf zu warten in unsere Wohnungen, Küchen und Schlafräume einzuziehen.
Das ist natürlich nicht gerade eine angenehme Vorstellung!
Wer im Sommer trotzdem nicht auf frische Luft in den vier Wänden verzichten will, muss sich zu helfen wissen.
Eine Lösung des Insektenschutzes besteht natürlich in der aktiven Bekämpfung. Gleichwohl für welche Art der Bekämpfung Sie sich jedoch entscheiden würden, denken Sie daran: Die kleinen Plagegeister werden nicht weniger und überdies belasten so manche Gegenmittel auch noch ihr Wohnklima oder die Umwelt.
Die umwelt- und gesundheitsverträgliche Lösung heißt: Insektenschutzgitter an Fenster und Türen!
Je nach Fenster- oder Türelement haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten:
  • Insektenschutzgitter als Spannrahmen, Drehelemente oder Rollo
  • Fliegengitter direkt auf das Fenster gespannt
  • Insektenschutzgitter mit festem Rahmen

    Die Insektenschutzvariante mit einem festen Rahmen wird in mehreren Varianten angeboten:
  • Spannrahmen sind für Fenster zu empfehlen, die nur zum Lüften geöffnet werden.
  • Drehelemente werden für Türen empfohlen oder für Fenster, die als Durchreiche genutzt werden.
  • Insektenschutzrollos bieten eine platzsparende Alternative zu den Drehelementen.
  • Alle drei Varianten bieten zahlreiche Vorteile für den Nutzer:
  • Das Gitternetz wird durch den Rahmen straff gespannt und erlaubt dadurch einen fast ungetrübten Ausblick aus dem Fensterelement.
  • Der Rahmen sorgt dafür, dass das Fliegengitter faltenfrei aufgespannt wird. Dadurch bleiben keine Schlupflöcher für die Plagegeister.
  • Die Lösung als Dreh- oder Schwungtüre oder als Rollelement ermöglicht weiterhin die ungehinderte Nutzung der Fenster- oder Türöffnung und gleichzeitig größtmöglichen Insektenschutz.
  • Die Insektenschutztüren fallen nach dem Öffnen von selbst wieder zu. Ein Durchschlüpfen der Fliegen und Mücken wird dadurch wirkungsvoll verhindert.
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    Die Entscheidung für Insektenschutzgitter mit festem Rahmen sollte erst fallen, wenn Sie die folgenden Punkte mitbedacht haben:

    Die Fliegengittertür benötigt rechts, links und oben eine Auflagefläche von vier Zentimetern, unten etwa zwei Zentimeter.
  • Die lichte Öffnung der Türe muss auf die Fläche des Fliegennetzes passen. Bedenken Sie, dass einige Zentimeter wegfallen, die in die Rahmenelemente eingeklemmt werden!
  • Für die Befestigung der Bänder müssen die Türrahmen angebohrt werden (sechs bis neun Bohrlöcher!)
  • Eventuell vorhandene Rollläden dürfen durch die Türe nicht behindert werden!
  • Beachten Sie genau die Montageanleitung Ihres Herstellers oder lassen Sie sich eine maßangefertigte Fliegenschutzlösung liefern.

    Fliegengitter zur direkten Verklebung

    Direkt verklebte Fliegengitter werden mit einem Klettband oder auch magnetisch befestigt und können in einer Einheitsgröße erworben werden. Diese wird dann individuell auf das betroffene Fenster zugeschnitten.
    Die Vorteile dieser Art von Fliegengitter auf einen Blick:

    Der Raum wird vor Insekten geschützt.
  • Eine Anbringung kann im Raum erfolgen (ein Reißverschluss ermöglicht das Erreichen des Fenstergriffes) oder auch außen auf dem Fensterrahmen.
  • Die sehr einfache Montage erfolgt schnell und individuell.
  • Das Klettband kann bei Demontage rückstandslos wieder entfernt werden.
  • Universalgrößen für die gängigen Fenster können individuell zurechtgeschnitten werden.
  • Das Gewebe erweist sich als pflegeleicht und kann sogar gewaschen werden.
  • Fliegengitter sind preislich sehr attraktiv!
  • Bei der Entscheidung für diese Art von Insektenschutz sollten folgende Punkte mitbedacht werden: Fliegengitter sind deutlich kurzlebiger als gerahmte Insektenschutzlösungen.Sie können nicht so gut gespannt werden und enthalten dadurch meist blickstörende Falten.Sie können nur auf Fensterelemente angewandt werden. Für Türen und Durchreichen sind sie keine Lösung!

    Was versteht man unter Spannrahmen?

    Die auf Rahmen angebrachten Fliegenschutznetze werden mithilfe von Einhängewinkeln und Spannfedern in die Maueröffnung für das Fenster eingespannt. Sie können zwar leicht wieder entfernt werden, bieten sich aber eher für Schlafzimmer- oder Kinderzimmerfenster an, die nur geöffnet werden, um frische Luft in die Räume zu bringen.

    Was versteht man unter Drehelementen?

    Auch bei Drehelementen werden die Insektenschutzgitter auf feste Rahmen geklemmt. Die Rahmen werden mit Federbändern am Türrahmen befestigt und fallen so wie von selbst wieder zu, nachdem Sie die Türe durchschritten haben. Dadurch haben die sommerlichen Plagegeister kaum eine Möglichkeit in Ihre Wohnung zu gelangen, auch wenn Sie mit voll bepackten Händen durch die Türe gehen. Zusätzlich sind die Türelemente durch Magnete gesichert, das heißt, zum Öffnen ist ein geringer Druck erforderlich, der Wind hat hier keine Chance!
    Auch für Fenster, die häufig zum Durchreichen von Speisen oder Gegenständen ins Freie genutzt werden, bieten sich solche Drehelemente an.

    Was versteht man unter Insektenschutzrollo?

    Insektenschutzrollos bieten sich dann an, wenn für den Öffnungswinkel der Drehelemente nicht genügend Platz zur Verfügung steht. Die Rollos werden senkrecht angebracht, ähnlich wie die Drehelemente. Bei geschlossener Türe oder zum Durchlaufen wird das Fliegengitter ganz platzsparend in eine Rollladenkassette eingerollt, bei geöffneter Türe wird der Rollo geschlossen. Eine Führungsschiene trägt etwa vier Millimeter auf den Boden auf. Sie wird ohne Bohrungen auf den Boden aufgeklebt und ermöglicht auch, dass das Rollelement zum Beispiel in halber Öffnung stehen bleibt.

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